
Der Stangenpfuhl ist ein grüner Ort mit einem kleinen Rückhaltebecken am östlichen Rand der Thermometersiedlung. Als Naherholungsort taugt er bislang eher nicht: Die Wege, falls vorhanden, sind zugewuchert, schöne Aufenthaltsflächen fehlen. Nach einem Votum des Quartiersrates kam der Stangenpfuhl auf die Liste wünschenswerter Bauvorhaben. Nach der Bürgerbeteiligungs- und der Planungsphase geht es jetzt los: Der Stangenpfuhl und der davon abgehende Stangengraben werden aufgwertet.
Was passiert nun am Stangenpfuhl?
Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf:
Die Baumaßnahme zur Aufwertung des Stangenpfuhls und -grabens in Lichterfelde Süd beginnt mit den vorbereitenden Maßnahmen im Bereich der zukünftigen Wegeverbindung am Regenrückhaltebecken.
Bei dieser Aufwertungsmaßnahme wird ein regelmäßig genutzter Trampelpfad am Rande des Grundstücks oberhalb des Regenrückhaltebeckens bearbeitet. Die zukünftige Wegeverbindung (Breite ca. 3 m) mit einer kleinen Platzaufweitung ist dann offiziell für alle nutzbar. Die neue Wegeführung erfolgt unter hoher Berücksichtigung des vorhandenen Gehölzbestandes und verschwenkt deshalb mehrfach. Der Eingriff in den Boden- und Wurzelbereich wird so schonend wie möglich durchgeführt. Mit Wurzelbrücken und der geplanten Höhenlage des Weges kann ein Großteil des Bestandes erhalten werden. Ganz ohne Baumfällungen geht es leider trotzdem nicht. Betroffen ist weitgehend dünnes Stangenholz, das sehr dicht steht und sich gegenseitig beeinträchtigt. Der größte Teil der Grünanlage bleibt vom Baueingriff unberührt. Als Ausgleich sind Biotoppflegemaßnahmen vorgesehen, die dazu beitragen, den verbleibenden Gehölzbestand zukunftsfähig zu machen. Damit Bäume alt werden können und sich durch Naturverjüngung ein artenreicher naturnaher Gehölzbestand entwickeln kann, bleibt die Einzäunung des Gewässers erhalten. Die Gehölzränder werden zu artenreichen Säumen entwickelt, um möglichst vielen Arten einen Rückzugsort zu bieten.
Die Wegebauarbeiten sollen voraussichtlich von Juni bis Dezember 2025 ausgeführt werden. Baulärm und weitere Beeinträchtigungen werden so gering wie möglich gehalten. Belästigungen durch die Bauarbeiten können jedoch nicht gänzlich vermieden werden. Wir bitten um Verständnis.
Dieses Projekt im Quartiersmanagementgebiet „Thermometersiedlung“ wird über das Programm „Sozialer Zusammenhalt – Baufonds“ finanziert. Die Kosten belaufen sich auf rund 530.000,- €.
Kontakt:
Straßen- und Grünflächenamt
Fachbereich Grünflächen
030 – 902997834
Quelle: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1531529.php

